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Zuhause in Amerika


 

 

................................................. das sind wir schon seit langer Zeit.

Schon 1981, also 3 Jahre nach unserer Gründung, packten wir zum ersten Mal unsere Koffer, um über den großen Teich zu fliegen. Was für ein Abenteuer - für alle von uns. Der älteste Musiker war 21 und der jüngste gerade mal 11 Jahre alt.
Großartig wurden wir empfangen, aber ein bißchen ungläubig und erstaunt waren unsere Gastgeber schon. Eine Gruppe so junger Leute, eigentlich waren die meisten noch Kinder, sollte musikalisch ein Fest gestalten können?
Und wie wir das konnten, gute deutsche Blasmusik, gemischt mit unserer schon damals geliebten Big-Band- Musik kam super an. Der Ententanz verfolgt uns heute noch, wenn wir "drüben" spielen.
Es wurde unvergesslich für alle, für uns und auch unsere Gastgeber. Die Unterbringung in Gastfamilien brachte uns den "American Way of Life" näher und wir fühlten uns gleich wie zu Hause.
Und das ist bis heute so geblieben - auch nach der achten Reise im Jahre 2008 freuen wir uns schon jetzt wieder auf die nächste Tour. Gesehen haben wir unheimlich viel auf diesen Reisen, da wir immer eine Zeit für Sightseeing einplanen.
Erstaunliche Naturparks im Westen - von Seattle bis nach San Diego, Death Valley, Bryce Canyon, Grand Canyon, Las Vegas, die wunderbaren Strände Floridas, die Ostküste mit Washington und den Niagarafällen und, und, und .............. .

Zur zweiten Heimat sind uns aber 2 Städte geworden, die wir schon mehrmals besucht haben und wo wir wie zu Hause sind.


New Ulm in Minnesota, also im Mittleren Westen der USA, eine schöne kleine Stadt, 2 Stunden von Minneapolis entfernt, grüßt am Stadtrand mit dem Schild "Discover Germany in America". Von einer Anhöhe wacht Hermann der Cherusker, ein Ebenbild des Denkmals aus dem Teutoburger Wald bei Detmold, über die

 

Einwohner und Besucher der Stadt.

Dort leben großartige Menschen, die für uns schon so was wie Familienangehörige sind. Wenn wir in New Ulm sind, wohnen die meisten von uns schon seit vielen Jahren immer wieder bei derselben Gastfamilie. Also ein Stück Heimat - weit weg von Deutschland

Berühmt und bekannt ist die Stadt für ihr Glockenspiel

 

Das alljährlich Heritagefest, oder wie es heute heißt Bavarian Blast, gestalten wir circa alle 4 Jahre mit und dann treffen wir viele Besucher, die von weit her angereist sind, um uns mal wieder zu sehen und zu hören. Und die kommen nicht nur aus Minnesota, sondern auch aus anderen Staaten Amerikas.

 

 

Dann gibt es noch eine andere wunderbare Stadt für uns:







Umgeben von Bergen, im Herzen Nord-Idahos, da liegt Post Falls, eingebettet in weitläufige, dunkle Tannenwälder, gleich dem Schwarzwald hier in Deutschland,
100 Meilen von der kanadischen Grenze entfernt.
Diese Stadt wurde 1871 von dem Herborner Auswanderer Friedrich Post gegründet, nachdem er sich mit den dort lebenden Indidanern vom Stamm der Coeur dÀlene und ihrem Häuptling Andrew Seltice auf Landkauf geeinigt hatte. Mit dem Bau einer Sägemühle am Spokane River legte er den Grundstein für die Stadt, die seinen Namen tragen sollte.



Friedrich Post in der Rotunde des neuen Rathauses von Post Falls (2008)

Post Falls ist somit die einzige "Sister-City" Herborns mit geschichtlichem Hintergrund und nach
einem Treffen mit City Adminstrator Jim Hammond aus dem fernen Idaho, der 1998 in Herborn zu Besuch weilte, war für uns klar, dass wir bei unserer nächsten Tour nach Amerika diese Stadt unbedingt besuchen wollten.

Im Jahr 2000 war es dann soweit.

Freundliche, aber auch neugierige Leute empfingen uns in dieser kleinen, aufstrebenden Stadt -
neugierig auf die Menschen, die aus der Heimat ihres Stadtgründers kamen - aus dem fernen Deutschland.





Kleines Konzert in neuen Rathaus in Post Falls (2008)

 


In New Ulm ist Deutschland allgegenwärtig, Post Falls erlebten wir als typische amerikanische Kleinstadt, die in den letzten Jahren einen hohen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen hatte und noch hat.




Gospelkonzert im Q`emiln Riverside Park (2008)

Langweilig wird es dort nie, der nordamerikanische Sommer erlaubt die tollsten Outdoor-Aktivitäten. Ob Speedboot oder Wasserski fahren auf dem Spokan-River, den Silverwood-Park besuchen oder Ausflüge in die nahen Silberminen mit ihrer Capitol-City Wallace unternehmen, wo die Zeit stehen geblieben ist. Heute ist dieser Ort eine Touristenattraktion und hat noch ca. 900 Einwohner. Als dort noch Silber gefördert wurde, lebten dort mehr als 4000 Menschen.
Eine andere Freizeitaktivität für uns ist: Party, Party, Party ...... mit guten Freunden an einem schönen Ort, weit weg von zu Hause und trotzdem daheim.


Inzwischen sind wir drei Mal in Post Falls gewesen und freuen uns schon heute auf unseren nächsten Besuch.

 

 




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