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Artikel zur Kategorie: News


 Presse-Artikel zu unserer USA-Reise

aktuelle NewsDie „RotenTeufel“ aus Herbornseelbach touren in drei Wochen knapp 5000 Kilometer durch die USA.



Aus der Dillzeitung vom 08.08.2012.

Einen ausführlichen Artikel gab es auch im Herborner Tageblatt: LINK

-> PDF Download des Artikels

Notiz:

Veröffentlicht von Graf am Mittwoch, 08. August 2012 (3616 mal gelesen)
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 Neue Stimmen passen zur Big-Band

News des MVHBS

Seelbachs Musikverein vereint besinnliche und mitreißende Stücke


Herborn (s). Mit einem außergewöhnlichen und rundum gelungenen Weihnachtskonzert hat die Big-Band des Herbornseelbacher Musikvereins am Sonntag zum ersten Advent auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Mehrere hundert Besucher kamen dazu in die Konferenzhalle in der Herborner Kaiserstraße.






Besinnlich und unterhaltsam zugleich: Das Orchester des Herbornseelbacher Musikvereins präsentierte sich unter der Leitung von Erwin Gabriel bei seinem Weihnachtskonzert am Sonntagabend in Höchstform.(Fotos: Kordesch)zoomBesinnlich und unterhaltsam zugleich: Das Orcheste... | mittelhessen.de
Außergewöhnlich war das mehr als zweistündige Musikerlebnis in doppelter Hinsicht: Zum einen schafften die Instrumentalisten um ihren Leiter Erwin Gabriel das Kunststück, sowohl besinnlich-festliche als auch mitreißend-unterhaltsame Stücke zu einem stimmigen Programm verschmelzen zu lassen. Zum anderen hatten die Herbornseelbacher ihren Gesangstalenten deutlich mehr Platz eingeräumt: In wechselnder Besetzung begleiteten Vokalisten sozusagen jedes zweite Lied - ein deutlicher Gewinn für die Big-Band.

Neben dem etablierten Gesangsquartett Frank Schmitt, Axel Henß, Dirk Keßler und Micha Gabriel bereicherte ein weibliches Pendant mit Lisa Loh, Franziska Immel, Monique Schmitt und Madeleine Schmitt das Repertoire. Dabei begeisterte Franziska Immel mehrfach als sichere Solistin, souverän beispielsweise bei "Santa Claus Is Coming To Town", das auch Volker Knetsch am Saxofon und Thorsten Böhm mit dem Bass Solorollen einräumte.






Bereichert die Bandbreite der zoomBereichert die Bandbreite der "Roten Teufel": das ... | mittelhessen.de
Insgesamt stand jedoch das gesamte Ensemble im Mittelpunkt - nur zu einer Version von Rentier "Rudolph" von den vier Männern schwiegen die Bläser. Das Licht auf der Bühne wurde abhängig von der "Dramaturgie" eines Stückes nur aufgeblendet, wenn alle Register im Einsatz waren. Das Halbdunkel ließ ansonsten die geschmackvolle Dekoration zur Wirkung kommen, die dem Konzert einen insgesamt sehr festlichen Rahmen verlieh - trotz vieler Titel, bei denen so manche Fußspitze mitwippte.

Liedauswahl setzte sich über alle Konventionen hinweg

Das im klassischen Big-Band-Stil intonierte "Fröhliche Weihnacht" zählte ebenso in die Kategorie der erfrischend neu interpretierten Klassiker wie "Jerusalem, Jerusalem" in einer bewegenden, von Erwin Gabriel neu arrangierten Version, die einmal mehr Franzi Immel und das Gesangsquartett zum Zuge kommen ließ.






Dem Gesang kam diesmal eine tragende Rolle zu: Das Männer-Quartett des Musikvereins mit (v.l.) Axel Henß, Micha Gabriel, Frank Schmitt und Dirk Keßler als Weihnachtsmann ließ kurz vor der Pause zoomDem Gesang kam diesmal eine tragende Rolle zu: Das... | mittelhessen.de
Moderatorin Kathi Gabriel machte klar, dass weihnachtliche Musik jenseits von Kaufhaus-Gedudel und Weihnachtsmarkt-Beschallung auf das Wesentliche hinweisen wolle: Die Geburt Christi als "Zeichen der bedingungslosen Liebe Gottes" zu den Menschen.

Tatsächlich fanden sich auch nur ganz wenige Stücke im Programm, die keine weihnachtlichen Akzente setzten, sich aber dennoch nahtlos in den festlichen Rahmen einfügten. In diesem fanden sich auch viele bekannte Titel wie "White Christmas" , zu denen sich lautlos die Lippen vieler Zuhörer bewegten.

Auch in dem mit Kirchenorgel-Klängen eingeleiteten "Christmas Carol Fantasy" fanden sich bekannte Motive, etwa "Oh Tannenbaum" und "Freut euch, ihr Christen".

Dennoch passte das Weihnachtskonzert in keine Schublade: So abwechslungsreich wie selten präsentierten sich die Herbornseelbacher, die sich schon zu Beginn mit Peter Alexanders "Setz dich hin zu mir und lausche" und Beethovens majestätischem "Die Himmel rühmen" über jegliche Konvention hinwegsetzten. "Gänsehaut-Musik" bedeutete auch "Oh Holy Night" mit einem triumphalen Trompetensolo von Tim-Daniel Gabriel.

Für die Kinder im Publikum spielte sicherlich auch der Besuch des Weihnachtsmanns in der Pause eine gewisse Rolle für die Bewertung des Abends. Einig waren sich hinterher aber alle Gäste: Das Weihnachtskonzert des Herbornseelbacher Musikvereins war ein rundum gelungener Start in die Adventszeit.

Dokumenten Information
Copyright © mittelhessen.de 2010
Dokument erstellt am 29.11.2010 um 17:18:33 Uhr
Letzte Änderung am 29.11.2010 um 17:32:13 Uhr
Von Klaus Kordesch

Veröffentlicht von Admin am Samstag, 04. Dezember 2010 (7109 mal gelesen)
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 Seelbachs "Rote Teufel" lassen Herborn swingen

News des MVHBS

Großes Orchester des Musikvereins und seine Partyformation "Top Ten" unterhalten auf dem Markplatz bestens


Herborn (jöw). "Herborn swingt" - unter diesem Titel hat der Herbornseelbacher Musikverein am Samstagabend sein Publikum auf dem Herborner Marktplatz unterhalten. Zunächst war dabei am frühen Abend das große Orchester an der Reihe.






Machte bis nach Mitternacht Stimmung auf dem Marktplatz: zoomMachte bis nach Mitternacht Stimmung auf dem Markt... | mittelhessen.de
Unter der Leitung von Erwin Gabriel bewiesen die auch "Rote Teufel" genannten Musiker ihre Ausnahmequalität und spielten Big-Band-Sound vom Feinsten. Danach war dann die verkleinerte Party-Formation des Musikvereins, "Top Ten", an der Reihe: Mit Schlagern, Rock- und Pop-Hits aus den vergangenen vier Jahrzehnten sowie aktuellen Chartkrachern unterhielt die Band um Sänger Dirk Kessler das Publikum im Herzen der Herborner Altstadt. Und dabei fanden Erwin Gabriel und seine Frau Kathi als Vortanzpaar auf der großen Bühne auch schnell Nachahmer.

"Dej Herwesche sei Laufkundschaft"






Fanden als Vortänzerpaar viele Nachahmer: Orchesterchef Erwin Gabriel und seine Frau Kathi.(Foto: Weirich)zoomFanden als Vortänzerpaar viele Nachahmer: Orcheste... | mittelhessen.de
Da es ein ständiges Kommen und Gehen von Gästen gab (ein Seelbacher sagte dazu: "Dej Herwesche sei Laufkundschaft"), verfolgten über den Abend verteilt mehrere hundert Zuhörer das Konzert, das erst nach Mitternacht mit Frank Sinatras "My Way" endete. Das Gastspiel in Herborn war zugleich der einmalig nur für dieses Jahr geplante Ersatz für den angestammten Dämmerschoppen des Musikvereins in seinem Heimatort, wo Bauarbeiten an der Dernbachschule zur Absage geführt hatten.






zoom"Herborn swingt": Das große Orchester des Seelbach... | mittelhessen.de
Nächstes Jahr können die Seelbacher dann wieder sozusagen vor der eigenen Haustür mit den "Roten Teufeln" auf dem Schulhof feiern. Orchesterchef Erwin Gabriel, dem der Abend rund um den Marktbrunnen ebenso viel Freude bereitete wie den Gästen, ging am Samstag allerdings auch davon aus, dass ein Abend mit dem Seelbacher Musikverein auf Herborns Marktplatz künftig fest zum Veranstaltungskalender gehören dürfte.




Bericht: Jörg Weirich
http://www.mittelhessen.de/lokales/region_dillenburg/herborn/170381_Seelbachs_Rote_Teufel_lassen_Herborn_swingen.html?em_index_page=1


Veröffentlicht von Admin am Dienstag, 29. Juni 2010 (5901 mal gelesen)
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 Herborn swingt

News des MVHBS

Nachdem nun feststeht, dass wir unseren Dämmerschoppen nicht auf dem Seelbacher Schulhof machen können, da dort immer noch gebaut wird, haben wir uns entschlossen, als Ersatz auf dem Marktplatz in Herborn einen Swingabend mit Tanz zu veranstalten.

Der gesamte Abend soll, soweit möglich, im Zeichen unsres typischen Big-Band- und Swing-Sounds stehen.

Alles ist bestens vorbereitet, Deutschland spielt erst wieder am Sonntag und die Wettervorhersage für Samstag ist prima.

Besonderen Wert legen wir darauf, dass alle die, die gerne tanzen an diesem Abend voll auf ihre Kosten kommen werden. Nach dem Konzert des gesamten Orchesters werden auch die TOP TEN in Swing-Stil weiterspielen und zum Tanzen animieren.

Also kommen Sie doch einfach mal vorbei und genießen Sie unsere Musik in toller Atmosphäre auf unserem schönen Markplatz in Herborn!


Veröffentlicht von Kathi am Dienstag, 22. Juni 2010 (3749 mal gelesen)
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 So geht es weiter .......

News des MVHBS

Nach den verschiedensten Auftritten, wie Marschparade, Kirchenkonzert, Matinee in Aßlar und dem Vatertagsfrühschoppen im Brauhaus, geht es nun in einen hoffentlich schönen Sommer.
Am 19.Juni sind wir gleich doppelt gefordert: Mittags bei einem Unterhaltungskonzert bei Thyssen-Krupp in Dillenburg und spät am Abend in Altenkirchen beim Reit-und Fahrverein als krönender Abschluss der Veranstaltung mit einer Marschformation und einem kleinen Abend-Konzert.

Unser alljährlicher Dämmerschoppen kann in diesem Jahr leider nicht auf dem Schulhof in Seelbach stattfinden, da dort gebaut wird. Aber wir werden uns was einfallen lassen...............


Veröffentlicht von Kathi am Mittwoch, 02. Juni 2010 (3751 mal gelesen)
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 Neue Seite ist online

News des MVHBS

Es ist soweit - wir erstrahlen in neuem Glanz!!


Veröffentlicht von Kathi am Mittwoch, 19. Mai 2010 (3195 mal gelesen)
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 Marschparade Wetzlar

News des MVHBS

Das war ein musikalischer Start ins neue Jahr, wie er schöner nicht sein konnte.
Nach dem Neujahrskonzert in Ehringshausen und dem Unterhaltungskonzert bei der Fa. Rittal im Brauhaus in Herborn erwartete uns am 22. Januar ein Highlight, in musikalischem wie in erlebnisreichem Sinn in der Rittal-Arena in Wetzlar.
Eingebettet in die große Musikerfamilie der Marschparade, Europas erfolgreichster Tournee der Militär- und Blasmusik, fühlten wir uns sehr wohl und sofort akzeptiert von den Musikern aus Italien, Österreich, Holland, Großbritannien, der Ukraine und Deutschland.


Abschlussbild mit allen Orchestern (Foto: Christian Lademann- lademann-presse@gmx.de)

Es wurde selbst während der Pause musiziert, getanzt und gefeiert. Es war ganz einfach großartig und da wir als gemeinsame Sprache die Musik hatten, gab es auch keine Verständigungsschwierigkeiten.
Als "Regionalorchester" waren wir Teil dieses Großereignisses und es hat uns allen sehr viel Freude gemacht.
Mit dem "St. Louis-Blues-Marsch"," New York, New York" und dem Marsch "High Society" waren wir mit dabei. Ein großes Finale, bei dem alle Orchester nacheinander aufmarschierten, um dann gemeinsam die John-Miles-Hymne "Music" sowie "Radetzky-Marsch" und "Alte Kameraden" anzustimmen, beendete die große Paradeshow samt Feuerknall und Lamettaregen.
Und wir mittendrin!!! Einfach grandios!!!!

Das war Spaß pur!!!!!!

Veröffentlicht von Admin am Freitag, 23. April 2010 (3272 mal gelesen)
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 USA 2008

News des MVHBS

 

Wir sind wieder zu Hause. Drei unvergessliche Wochen liegen hinter uns.
Unsere 8. Reise nach Amerika war super.

Am 2. Juli war es soweit - und hieß "Amerika wir kommen"
Aber schon in Frankfurt am Flughafen wurden wir gebremst, weil ein herrenloser Rucksack die Polizei samt Spürhund auf den Plan rief und alles abgesperrt wurde. Doch dann war alles ganz harmlos und schließlich akzeptierte die United auch nach einigem Meckern unsere Instrumentenkisten. Es konnte also losgehen.




Im Flughafen fing das Abenteuer an / Da geht´s in den Flieger / Die 2 haben ihren Platz gefunden

Ein verspäteter Weiterflug in Chicago sorgte dafür, dass wir erst nach Mitternacht in Post Falls ankamen, was ja nicht weiter schlimm war, aber in Deutschland war es ja schließlich schon nach 9.00 Uhr morgens am nächsten Tag und wir waren richtig müde. So hieß es erst mal gut ausschlafen, um für die kommenden Tage fit zu sein.

Unsere Gasteltern waren ganz einfach glücklich, dass wir endlich angekommen waren. Viele kannten uns ja schon von den letzten beiden Besuchen in Idaho. Und auch die Neuen schlossen schnell Freundschaft untereinander.
Bei der Enthüllung des Herborn Stained Glass Pictures im neuen Rathaus in Post Falls spielten wir die beiden Nationalhymnen und ein bißchen Beethoven.
Endlich hat Friedrich Post, der Herborner Auswanderer und Stadtgründer, ein Gesicht für uns, denn wenn man die neue Eingangshalle betritt, sieht man zuerst in großen Lettern den Namen "Herborn" an der Wand, mit einer Vielzahl von Erläuterungen zur Stadtgründung und zu unserer Heimatstadt Herborn mit einem Porträt des ehemaligen Herborners. Wenn der nur wüßte, was er uns für einen Gefallen getan hat mit der Stadtgründung so weit im Westen der USA. Ohne ihn wären wir sehr wahrscheinlich nie in diese schöne Gegend im großen Amerika gekommen.


  

Friedrich Post und Gabriels/ Herborns Fahne im Rathaus in Post Falls/Unser Freund Joe/ Fahrt mit dem Schulbus

Am 4. Juli hatten wir Gelegenheit mal mitzuerleben, wie in Amerika der Nationalfeiertag begangen wird und zwar mit der ganzen Familie und mit Freunden mit einem großen Fest. Da kamen wir mit unserer Musik gerade richtig und es macht riesig Spaß für Stimmung zu sorgen. Als Gastmusiker spielte City Administrator Eric Keck mit seiner Trompete bei uns mit. Es hat Eric und auch uns viel Freude gemacht. Mit einem großen Feuerwerk am Abend ging dieser Tag zu Ende.
Ein Gospelkonzert im Q´miln Riverside Park am nächsten Tag war dann für uns der musikalische Abschluss unseres Besuches in Post Falls. Doch zwischendurch hieß es immer wieder "Party, Party, Party" - dafür sorgte schon unser Freund Joe Doellefeld, der überwiegend für die Organisation verantwortlich war.



 
Konzert zum Nationalfeiertag / Cindy mit unserer neuen Schürze/ Gospel-Concert mit Amazing Grace

Mit 10 Mini-Vans ging es dann am nächsten Morgen, nach einem tränenreichen Abschied, in Richtung Seattle.
Zuvor jedoch mussten wir versprechen wiederzukommen und das wollen wir auch, denn liebenswerte und freundliche Menschen warten auf uns und freuen sich schon heute auf ein Wiedersehen.
Der Höhepunkt für uns in Seattle war die Besichtigung der Boeing-Werke - eine sehr interessante Gelegenheit, mal dem Bau der bekannten Flugzeuge zu zusehen. Der Stadtbesichtigung am Nachmittag folgte eine Poolparty am Abend, bei der unser Geburtstagskind Torben eine besondere Rolle spielte.
Unsere Fahrt ging weiter von Seattle zum Mt. Reinier und dem Mt. St. Helens, beides Vulkanberge. Der Mt. St. Helens ist ein aktiver Vulkan im Skamania County im Süden Washingtons. Bei einem Ausbruch im Jahre 1980 verlor er seine Spitze und sein verwüstetes und sich langsam regenerierendes Umfeld ist inzwischen als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Wir übernachteten in Portland in Oregon und dann ging es weiter in Richtung Süden nach Crescent City am Eingang des Redwood National Parks.



Ein Teil der Gruppe am Crater Lake und auf dem Bild rechts sind unsere 4 lustigen Musiker im Schnee mitten im Juli

Zuvor jedoch machten wir einen Abstecher nach Crater Lake - eine schöne Hügellandschaft, Vulkangipfel und immergrüne Wälder umgeben diesen im Hohen Kaskadengebirge gelegenen Kratersee, der weltweit als landschaftliches Wunder gilt. Weder Worte noch Bilder können beschreiben, wie tiefblau der Kratersee an sonnigen Tagen erscheint. Und eiskalt ist er auch. Verwöhnt von den wärmenden Sonnenstrahlen an der Küste, fanden wir uns dort in einer Winterlandschaft wieder und eine schöne Schneeballschlacht wäre sicher möglich gewesen.
Das kleine Fischerstädtchen Crescent City liegt im nördlichesten Zipfel Kaliforniens und ist nur ca 3 Meilen vom Eingang des bekannten Redwood National Parks entfernt. In diesem Gebiet wachsen knapp 50 Prozent des natürlichen Bestandes der Küstenmammutbäume, den höchsten Bäumen der Erde. Und dick sind sie auch, unglaublich dick, man braucht manchmal gut 15 Personen, um so einen Baum "umarmen" zu können. Und mit dem Auto durchfahren kann ihn man auch, wenn man denn einen Baum mit einem großen Loch im Bauch findet. Alles glich einer Fahrt durch einen Märchenwald: unwirklich gewaltig wirkende Bäume, Licht und Schatten und ein Gefühl im Lande Lilliput zu sein, wenn man sich einem solchen "Riesen" gegenüber sah - einfach märchenhaft.

 

Leo in einem Mammutbaum / Mit dem Auto durch den Baum / Kleine Leute - großer Baum

Zum Glück wurden wir von den schlimmen Waldbränden verschont, die mehr im Süden Kaliforniens wüteten, doch die riesigen Zeltlager der Feuerwehrleute sahen wir schon mal auf unserer Fahrt.
 
Über die Golden-Gate-Brigde in eine tolle Stadt / Nachdenkliche Gesichter in Alcatraz

Auf der Route 1 oder teilweise auch 101 ging es dann über die berühmte Golden-Gate-Brigde nach San Franzisko, einer der schönsten Städte Amerikas. Von den unzähligen Sehenswürdigkeiten besuchten wir die Gefängnisinsel Alcatraz, Fisherman´s Warf und Pier 39 mit dem Hard Rock Cafe, wir fuhren mit der immer überfüllten Cable Car und genossen die Fahrt durch die Blumen geschmückte Lombard-Street.
 

 



Peter und Tim im kalten Yosemite-River / Die 3 vom Glacier-Point hoch über dem Tal / Gewitter über Yosemite

Nach dem Trubel der Großstadt ging es nun wieder in die Einsamkeit der Berge in Richtung Yosemite-National-Park. Der Park erstreckt sich über 3000 Quadratkilometer an den westlichen Hängen der Sierre Nevada. Wir bestaunten die beeindruckende Natur mit den vielen Wasserfällen und dem gewaltigen Felsmassiv "El Capitan", ehe wir uns auf den Weg nach Bishop machten, einer Stadt im Nirgendwo auf unserem Weg nach Las Vegas. In dieser aus vielen Hotels bestehenden Stadt, zwischen der Sierra Nevada und den White Mountains, übernachteten wir und genossen am nächsten Morgen den Anblick der Felsmassive rund herum. Mitten in diesem Nirgendwo hatte dann unsere Lisa Geburtstag und mit einem typischen amerikanischen Geburtstagskuchen gratulierten wir.


 
Blick weit hinunter ins Tal des Todes / Jürgen bei 45 Grad in Stove Pipe Wells irgendwo im Nirgendwo

Las Vegas erreichten wir am Nachmittag und zu dieser Tageszeit ist nichts zu spüren von dem Zauber, für den diese Stadt so bekannt ist. Am Stadteingang grüßt das Schild "Welcome to Fabulouse Las Vegas" aus dem Jahre 1959. Wir wohnten im Hotel "Circus-Circus" direkt am Las-Vegas-Boulevard und bei Einbruch der Dunkelheit leuchteten dann die vielen tausend Lichter, die die Stadt so erstrahlen lassen, wie von den Besuchern erwartet. Unser Hotel war eine richtige kleine Stadt für sich, mit einem Adventure-Dom mit der größten Indoor-Achterbahn Amerikas, mit vielen Geschäften und Restaurants und täglichen Zirkusvorstellungen. Eine Fahrt zum Hoover-Staudamm zeigte uns, von wo aus der riesige Energiebedarf dieser Stadt mitten in der Wüste Nevadas gedeckt wird.
 
 


Las Vegas bei Tag - eine ganz normale Stadt/ abends in der Freemont Street und tagsüber im Circus-Circus Pool

Dann, nach 10 Tagen Sightseeing, war es wieder an der Zeit zu musizieren. Wir flogen über Denver nach Minneapolis, und von dort aus ging es mit dem Bus nach New Ulm, in die kleine Stadt am Minnesota-River, die für uns schon so was wie ein Stück Heimat geworden ist, denn seit 24 Jahren besuchen wir unsere Freunde dort immer mal wieder. Man erwartete uns schon sehnlichst, dort fand ja das alljährliche Deutsche Fest statt, bei dem wir diesmal wieder einen Hauptanteil der musikalischen Unterhaltung übernommen hatten.
New Ulm ist ein Städtchen mit typisch deutschem Flair, am Stadteingang grüßt ein Schild "Discover Germany in America".
So wünscht man sich seine Heimatstadt auch manchmal - sauber und ordentlich, keine Türen verschlossen. Und hoch über der Stadt wacht Hermann, der Cherusker, ein Nachbau des Detmolder Hermanns-Denkmals im Maßstab 1:2.
Viele unserer Zuhörer waren von weit angereist, um uns zu hören und zu erleben. Es war wieder mal ein tolles Erlebnis, Teil dieses Festes zu sein.



Bei der Parade mit dem Truck durch New Ulm/ Stimmung in Schells-Brauerei Zelt / Ein Prosit der Gemütlichkeit

Nach 4 Tagen mussten wir dann Abschied nehmen von den uns liebgewordenen Freunden und von dieser schönen kleinen Stadt. Es flossen viele Tränen, aber wir versprachen wiederzukommen. Und das haben wir mit Sicherheit auch eingeplant.
Müde, aber glücklich, zufrieden und dankbar für 3 unvergesslich schöne Wochen und eine gesunde Rückkehr nach Deutschland, kamen wir in Frankfurt an und die Zuhause Gebliebenen waren froh uns alle wiederzusehen.

Es war wieder mal eine großartige Sache, die Reise über den Ozean. Aber noch viel schöner ist es, mit so einer tollen Gruppe zu reisen, die keine Probleme macht und wo jeder Einsatz zeigt, wenn es nötig ist.
Das ist schon etwas Besonderes!

Kathi Gabriel

Ein Dankeschön an unsere Freunde in Amerika für eine unvergessliche Zeit!
Dear friends in the U.S.,
thank you so much for your hospitality. We had a wonderful time
in New Ulm and Post Falls, Herborns sister city in Idaho. We appreciate your support and friendship, you´ve given us so many unforgetable moments money can´t buy.


Thank you !!  


 


 

PS: Den kompletten Artikel gibt es auch noch einmal als PDF in unserem Download Bereich.


Veröffentlicht von Admin am Mittwoch, 07. April 2010 (3092 mal gelesen)
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